Woran Sie merken, dass Ihre Website überholt ist
Sieben Anzeichen, eine kurze Selbstprüfung und worauf Sie bei einer neuen Seite achten sollten, damit Sie bei Google nichts verlieren.

Die eigene Website schaut man im Alltag selten an. Kunden dagegen sehen sie oft zuerst, noch bevor sie anrufen. Diese sieben Anzeichen zeigen, dass es Zeit für eine neue Seite sein könnte.
Sieben Anzeichen
- Am Handy muss man zoomen. Text ist zu klein, Buttons liegen zu dicht beieinander, Tabellen laufen aus dem Bild.
- Die Startseite sagt nicht, was Sie machen. „Willkommen auf unserer Homepage“ hilft niemandem weiter. Besucher sollten in Sekunden sehen, was Sie anbieten und für wen.
- Der Weg zur Anfrage ist versteckt. Telefonnummer und Kontakt stehen nur ganz unten oder hinter mehreren Klicks.
- Inhalte sind veraltet. Zum Beispiel alte Öffnungszeiten, ehemalige Mitarbeiter oder ein „Aktuelles“, das seit Jahren nicht aktualisiert wurde.
- Die Seite lädt langsam. Wie Sie das selbst prüfen, steht im Artikel Website zu langsam?
- Die Seite hat kein HTTPS. Ohne Verschlüsselung zeigen viele Browser „Nicht sicher“ neben der Adresse.
- Sie können nichts mehr selbst ändern oder wissen nicht, wer die Zugangsdaten hat.
Die Selbstprüfung in fünf Minuten
- Öffnen Sie Ihre Seite am Handy. Sehen Sie ohne Scrollen, was Sie anbieten und wie man Sie erreicht?
- Tippen Sie auf die Telefonnummer. Startet direkt ein Anruf?
- Stimmen Öffnungszeiten, Adresse und Leistungen noch?
- Bitten Sie jemanden, der Ihren Betrieb nicht kennt: „Was machen wir, und wie würdest du uns anfragen?“
Jedes Nein ist ein konkreter Punkt, den eine Überarbeitung lösen sollte.
Ein Beispiel aus eigener Erfahrung
Überholt heißt nicht immer alt. Ich baue gerade meine eigene Website neu, obwohl sie technisch modern ist. Der Grund: zu viele unruhige Szenen, zu viel Scroll-Effekt, und die Schrift war stellenweise schlecht lesbar. Für Besucher zählt am Ende, ob sie schnell verstehen, was ich anbiete, nicht wie viel sich bewegt.
Neu oder überarbeiten?
Nicht jede ältere Seite muss komplett neu. Bei einem Kunden habe ich eine ältere Seite fast so übernommen: Die Inhalte blieben, das Design wurde behutsam angepasst. Dazu kamen ein neues Logo, eine Überarbeitung für Google und KI-Suchmaschinen und ein Erklärvideo. Sind Aufbau und Technik in Ordnung, reicht oft so ein Überarbeiten statt eines Neubaus. Ist die Seite dagegen nicht für Handys gebaut, sehr langsam oder lässt sie sich nicht mehr pflegen, ist ein Neuaufbau meist der sauberere Weg.
Worauf Sie bei einem Relaunch achten sollten
Der häufigste Fehler bei neuen Websites: Alte Seitenadressen verschwinden einfach. Google kennt aber genau diese Adressen. Damit Sie möglichst wenig Sichtbarkeit verlieren, sollten alte Adressen dauerhaft (Weiterleitung „301“) auf die passende neue Seite zeigen. Eine Garantie ist das nicht: Nach einem Umzug können Platzierungen eine Zeit lang schwanken.
- Vorher eine Liste aller bestehenden Seiten und Adressen anlegen.
- Gute Inhalte übernehmen und verbessern, statt alles wegzuwerfen.
- Google-Unternehmensprofil und Einträge in Verzeichnissen auf die neue Seite abstimmen.
Wie es bei mir abläuft
Ich schaue mir Ihre jetzige Seite an und sage Ihnen schriftlich und kostenlos, was gut ist, was bremst und was fehlt. Die neue Startseite sehen Sie vorab kostenlos als Vorschau. Eine neue Website gibt es ab 500 €. Was darin enthalten ist, steht auf der Startseite unter „Leistung“.
Fragen zu Ihrer Website?
Schreiben Sie mir per E-Mail. Sie bekommen in der Regel innerhalb von 24 Stunden eine kostenlose, schriftliche Einschätzung, ohne Verkaufsgespräch.



